GoHighLevel Pricing Guide 2026: Ein detaillierter Kosten- und Leistungsüberblick

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Im Ökosystem der Marketing-Software vollzieht sich ein Paradigmenwechsel: weg von spezialisierten Einzellösungen, hin zu integrierten Kommandozentralen. GoHighLevel positioniert sich als Treiber dieser Konsolidierung und bündelt CRM, Funnel-Building, Marketing-Automatisierung und Multi-Channel-Kommunikation in einem System. Dieser Guide analysiert die drei Haupttarife (Starter $97, Unlimited $297, SaaS Pro $497), nutzungsbasierte Add-ons und für wen sich die Investition lohnt.

Quelle: help.gohighlevel.com/support/solutions/articles/155000001156-highlevel-pricing-guide

2. Die Kern-Tarife im Detail

GoHighLevel strukturiert sein Angebot in drei Haupttarife, die strategisch auf die unterschiedlichen Phasen des unternehmerischen Wachstums ausgerichtet sind. Der Starter-Tarif dient als Einstiegspunkt für Einzelunternehmer und kleine Betriebe, der Unlimited-Tarif ist die primäre Lösung für wachsende Agenturen, die mehrere Kunden verwalten, und der SaaS Pro-Tarif eröffnet Agenturen die Möglichkeit, die Plattform als eigene Softwarelösung weiterzuverkaufen und so eine neue Einnahmequelle zu erschließen.

TarifMonatliche KostenZielgruppeWesentliche Merkmale
Starter$97Soloselbstständige, Coaches, Unternehmen mit einem StandortKernfunktionen: CRM, Funnel-Builder, grundlegende Automationen. Fokus auf ein einzelnes Unternehmen.
Unlimited$297Wachsende Agenturen, die mehrere Kunden verwaltenUnbegrenzte Kunden-Sub-Accounts, erweiterte Agentur-Tools, White-Label-Optionen für das Dashboard.
SaaS Pro$497Agenturen, die Software als Dienstleistung (SaaS) weiterverkaufenVollständiger SaaS-Modus, White-Labeling (inkl. Mobile App Option), erweiterter API-Zugriff zur Automatisierung der Abrechnung.

2.1 Starter-Tarif ($97/Monat)

Der Starter-Tarif ist als Einstiegslösung konzipiert und bietet den grundlegenden Funktionsumfang von GoHighLevel. Er umfasst ein voll funktionsfähiges CRM, einen Drag-and-Drop-Funnel-Builder, grundlegende E-Mail- und SMS-Funktionen sowie die Kern-Workflows zur Automatisierung von Marketingprozessen.

Das ideale Nutzerprofil für diesen Tarif sind Soloselbstständige, Coaches oder kleine Unternehmen mit einem einzigen Standort. Es ist die perfekte Wahl für Anwender, die eine Handvoll externer Tools konsolidieren und ihre Lead-Generierung sowie Kundenkommunikation in einem System bündeln möchten, ohne die Komplexität der Verwaltung mehrerer Kundenkonten zu benötigen.

Die entscheidende Einschränkung dieses Tarifs liegt jedoch in der Skalierbarkeit für Agenturen: Er bietet weder die Möglichkeit, unbegrenzte Kunden-Sub-Accounts anzulegen, noch die fortschrittlichen Reseller-Funktionen der höheren Tarife. Agenturen, die ein schnelles Wachstum planen, werden diesen Tarif daher schnell hinter sich lassen.

2.2 Unlimited-Tarif ($297/Monat)

Der Unlimited-Tarif ist die Kernlösung für wachsende Marketingagenturen. Sein herausragendes Merkmal sind die unbegrenzten Sub-Accounts, die es Agenturen ermöglichen, für jeden Kunden einen eigenen, isolierten Arbeitsbereich zu erstellen, ohne dass zusätzliche Gebühren pro Kunde anfallen. Dies vereinfacht nicht nur die Kundenverwaltung und das Onboarding erheblich, sondern steigert auch die betriebliche Effizienz.

Der Wertbeitrag dieses Tarifs ist zweifach: Erstens schafft die tiefe Integration der Kundenprozesse (Kalender, CRM, Kommunikation) eine hohe Kundenbindung ("Stickiness"), die die Abwanderung reduziert. Zweitens verbessert es die Profitabilität direkt, da das Hinzufügen neuer Kunden in Sub-Accounts laut Nutzern ein "easy value add" ist, der "doesn't cost you anything additional". Die Konsolidierung eliminiert somit pro-Kunde-Softwarekosten und steigert die Marge. Zusätzlich unterstützen die erweiterten White-Label-Möglichkeiten das Branding der Agentur, indem das GoHighLevel-Logo durch das eigene ersetzt werden kann.

2.3 SaaS Pro-Tarif ($497/Monat)

Der SaaS Pro-Tarif transformiert das GoHighLevel-Angebot von einem internen Werkzeug zu einem eigenständigen Geschäftsmodell. Mit diesem Plan können Agenturen die gesamte Plattform als ihr eigenes, gebrandetes SaaS-Produkt verpacken und an ihre Kunden verkaufen. Diese Strategie ist die ultimative Umsetzung des Wachstumsmodells von GoHighLevel, das, wie ein Branchenkenner bemerkte, "durch White-Labeling angetrieben wird". Agenturen legen ihre eigenen Preise fest und schaffen so eine stabile, wiederkehrende Einnahmequelle (Recurring Revenue).

Zu den einzigartigen Vorteilen gehören der vollständige SaaS-Modus, der erweiterte API-Zugriff zur Automatisierung der Kontobereitstellung und Abrechnung sowie die Option, eine komplett gebrandete White-Label Mobile App zu erwerben. Dieses Modell ermöglicht es Agenturen, eine Kostenstelle – die Ausgaben für Marketing-Software – in ein profitables Zentrum ihres Geschäfts zu verwandeln.

Die Wahl des richtigen Tarifs ist somit eine grundlegende Entscheidung für die Skalierungsstrategie eines Unternehmens. Doch die monatlichen Grundgebühren sind nur ein Teil der Gesamtkosten, die es zu berücksichtigen gilt.

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# 3. Nutzungsbasierte Kosten und Add-ons: Eine Kalkulation der Gesamtkosten

Während GoHighLevel diese Gebühren transparent als nutzungsbasiert deklariert, werden sie von vielen Anwendern als "versteckte Kosten" empfunden, da sie die monatliche Rechnung unvorhersehbar erhöhen können. Für eine genaue Budgetierung und die Sicherung der eigenen Margen ist es unerlässlich, diese variablen Ausgaben zu verstehen und zu kalkulieren.

Add-onPreismodellBeispiel für Kostenauswirkung
LC-Phone (Telefonie & SMS)Pro Minute / pro SMS / pro TelefonnummerGering bei gelegentlichen Anrufen; signifikant bei hohem SMS-Volumen oder Callcenter-Betrieb.
LC-Email (E-Mail-Versand)Pro 1.000 versendeter E-MailsGering für kleine Newsletter; materieller Kostenfaktor bei großen E-Mail-Kampagnen (über 50.000/Monat).
Content AI / Workflow AIBasiert auf Credits, Wortanzahl oder pro AusführungGering bei gelegentlicher Nutzung für Entwürfe; kann sich bei agenturweiter Content-Produktion summieren.
White-Label Mobile AppEinrichtungsgebühr + monatliche GebührStrategische Investition zur Stärkung der Marke, erhöht jedoch die monatlichen Fixkosten.

3.1 Telefonie und E-Mail (LC-Phone & LC-Email)

Die Kosten für Telefonie und E-Mail-Versand über die native GoHighLevel-Infrastruktur (Lead Connector) sind vollständig nutzungsbasiert. LC-Phone rechnet pro Minute für Anrufe und pro SMS-Segment ab, zusätzlich fällt eine monatliche Gebühr pro Telefonnummer an. LC-Email wird pro 1.000 versendeter E-Mails abgerechnet.

Besonders im US-Markt berichten Nutzer von einer schwer kalkulierbaren Kostenstruktur. Ein langjähriger Agenturnutzer zitiert beispielsweise exakte Gebühren für die A2P-Compliance (Application-to-Person) von 24,49875∗∗undmonatliche"Kampagnen"−Gebu¨hrenvon∗∗11,025, die er als "erfundenen Service" bezeichnet. Diese Kosten sind schwer zu kalkulieren und können eine erhebliche finanzielle Belastung darstellen.

3.2 KI-Funktionen und Premium-Workflows

GoHighLevel integriert diverse KI-Funktionen wie Content AI (zur Texterstellung) und Workflow AI (zur intelligenten Automatisierung). Diese Dienste werden in der Regel über ein Credit-System, pro Wort oder pro Ausführung abgerechnet. Ähnliches gilt für "Premium Workflow Actions" wie die Anbindung von Webhooks oder Google Sheets, die oft mit ca. $0,01 pro Ausführung zu Buche schlagen.

Der Trade-off ist klar: Während diese Funktionen die Effizienz enorm steigern und manuelle Arbeit reduzieren können, führen sie bei hohem Nutzungsvolumen zu signifikanten, wiederkehrenden Kosten. Eine Agentur, die monatlich Dutzende Blogartikel per KI erstellen lässt oder Tausende von Workflow-Aktionen ausführt, muss diese Ausgaben fest einplanen.

3.3 White-Label- und Compliance-Kosten

Für Agenturen, die GoHighLevel als vollwertiges SaaS-Produkt anbieten, stehen weitere Premium-Add-ons zur Verfügung. Dazu gehören die White-Label Mobile App, die ein konsistentes Markenerlebnis auf mobilen Geräten schafft, sowie Priority Support für schnellere Hilfe bei technischen Problemen. Unternehmen im Gesundheitswesen können zudem eine HIPAA-Compliance-Option buchen, die zusätzliche Kosten verursacht, aber für den Umgang mit geschützten Gesundheitsdaten unerlässlich ist.

Diese Add-ons sind keine versteckten Gebühren im klassischen Sinne, sondern strategische Investitionen. Sie erhöhen die monatlichen Fixkosten, sind aber oft notwendig, um eine starke Markenpräsenz aufzubauen, einen reibungslosen Betrieb zu gewährleisten oder spezifische Branchenanforderungen zu erfüllen. Es stellt sich also die Frage, ob sich diese Gesamtinvestition am Ende auszahlt.

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# 4. Die Preis-Leistungs-Analyse: Lohnt sich GoHighLevel?

Die zentrale Frage für jeden potenziellen Nutzer ist, ob GoHighLevel einen positiven Return on Investment (ROI) liefert. Die Antwort darauf hängt maßgeblich vom Geschäftsmodell, der Nutzungsintensität und der Fähigkeit ab, die vielfältigen Funktionen der Plattform effektiv zu nutzen. Eine pauschale Antwort gibt es nicht, doch eine Analyse der Vor- und Nachteile liefert eine klare Entscheidungsgrundlage.

Vorteile

All-in-One-Konsolidierung: Ersetzt zahlreiche separate Tools, reduziert die Komplexität und eliminiert Integrationsprobleme zwischen verschiedenen Anbietern.

Signifikante Kosteneinsparungen: Die monatlichen Gebühren sind oft geringer als die Summe der Abonnements, die durch die Plattform ersetzt werden.

Unbegrenzte Sub-Accounts (ab Unlimited-Tarif): Ein entscheidender Vorteil für Agenturen, der eine kosteneffiziente Skalierung ohne Gebühren pro Kunde ermöglicht.

White-Label-Umsatzmöglichkeiten: Der SaaS Pro-Tarif verwandelt die Software von einer reinen Kostenstelle in eine profitable, wiederkehrende Einnahmequelle.

Hohe Kundenbindung: Die tiefe Integration in die täglichen Prozesse der Kunden ("Stickiness") erhöht die Kundenbindung und reduziert die Abwanderungsrate.

Nachteile

Steile Lernkurve: Die Fülle an Funktionen kann für neue Nutzer überwältigend sein und erfordert eine erhebliche Einarbeitungszeit.

Weniger polierte Benutzeroberfläche: Im Vergleich zu etablierten Wettbewerbern wie HubSpot wird die UI oft als weniger intuitiv und überladen empfunden.

Variable Zusatzkosten: Nutzungsbasierte Gebühren für E-Mail, Telefonie und KI können die monatlichen Kosten unvorhersehbar in die Höhe treiben.

Support-Herausforderungen: Nutzer von Sub-Accounts haben keinen direkten Zugang zum GoHighLevel-Support. Dieses Geschäftsmodellproblem führt laut Insidern dazu, dass "7 von 10 Sub-Accounts" zu einem vollen Agentur-Account migrieren, nur um direkten Support zu erhalten.

Risiko des "DIY/Scammy-Look": Die mit dem internen Builder erstellten Webseiten und Funnels können ein legitimes Unternehmen "unterfinanziert" aussehen lassen. Dieser schablonenhafte Look, der bei vielen Low-Effort-Unternehmen verbreitet ist, stellt ein ernsthaftes Kredibilitätsrisiko dar.

Der ROI für verschiedene Nutzertypen

1. Für Solopreneure/Coaches (Starter-Tarif): Der ROI ergibt sich primär aus der Einsparung von Abonnementkosten für Tools wie Calendly, ClickFunnels und ein CRM. Die gewonnene Zeit durch automatisierte Terminbuchungen und E-Mail-Sequenzen ermöglicht es, sich stärker auf die Kundengewinnung zu konzentrieren, was den monatlichen Preis von $97 schnell rechtfertigt.

2. Für kleine Agenturen (Unlimited-Tarif): Die Margenverbesserung steht im Vordergrund. Durch die Zentralisierung der Kunden-Accounts auf einer Plattform mit unbegrenzten Sub-Accounts entfallen die gestaffelten Kosten pro Kunde für separate Tools. Dies führt zu einer direkten Steigerung der Profitabilität bei jedem neuen Kunden.

3. Für skalierende Agenturen (SaaS Pro-Tarif): Der ROI ist am höchsten, da die Plattform selbst zum Produkt wird. Eine Agentur, die ihre gebrandete SaaS-Lösung für beispielsweise $150 pro Monat an 50 Kunden verkauft, generiert einen erheblichen monatlichen Umsatz, der die Kosten für den SaaS Pro-Tarif bei weitem übersteigt und eine skalierbare Einnahmequelle schafft.

Um den Wert von GoHighLevel vollständig einzuordnen, ist ein direkter Vergleich mit marktführenden Alternativen unerlässlich.

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# 5. Preisvergleich: GoHighLevel im Wettbewerb

GoHighLevel positioniert sich einzigartig zwischen etablierten All-in-One-Plattformen wie HubSpot und hochspezialisierten Tools wie ClickFunnels oder Systeme. io. Während HubSpot den Enterprise-Markt mit einem polierten, aber teuren Ökosystem bedient, zielt GoHighLevel auf Agenturen ab, die Flexibilität, Kontrolle und White-Label-Fähigkeiten benötigen.

KriteriumGoHighLevelHubSpot
PreismodellPauschalpreis mit unbegrenzten Nutzern und Kontakten; nutzungsbasierte Add-ons.Kosten pro Nutzer ("Seat") und pro Marketing-Kontakt; wird bei Skalierung schnell sehr teuer.
ZielgruppeMarketingagenturen, Coaches und Dienstleister, die eine White-Label-Lösung suchen.Start-ups bis hin zu Großunternehmen, die eine integrierte CRM-, Marketing- und Vertriebsplattform benötigen.
White-LabelingKernfunktion; ermöglicht den Weiterverkauf der Software unter eigener Marke.Nicht verfügbar; das HubSpot-Branding ist immer präsent.
Benutzeroberfläche (UI)Funktional und sehr flexibel, aber oft als weniger intuitiv und überladen empfunden.Hochgradig poliert, sauber und für Einsteiger sehr benutzerfreundlich.
IntegrationenWeniger native Integrationen, starker Fokus auf API und universelle Konnektoren wie Zapier.Riesiges Ökosystem mit über 2.000 nativen Integrationen im App Marketplace.

Wichtigste Unterscheidungsmerkmale

GoHighLevel spielt seine Stärken vor allem im Agenturgeschäft aus. Das Flatrate-Modell ohne Nutzer- oder Kontaktlimits und die umfassenden White-Label-Fähigkeiten machen es zur idealen Plattform für Dienstleister, die skalierbare Marketing-Services unter eigener Marke anbieten möchten. Es ist ein Werkzeug, das als Geschäftsmodell konzipiert ist.

HubSpot hingegen überzeugt durch eine extrem polierte Benutzeroberfläche, ein robustes (und kostenloses) Kern-CRM und ein riesiges Integrations-Ökosystem. Für Unternehmen, die eine sofort einsatzbereite, benutzerfreundliche Lösung mit starkem Support und tiefgehenden Analysefunktionen suchen, ist HubSpot oft die erste Wahl. Die Kosten können jedoch mit wachsender Kontaktzahl und zusätzlichen Nutzern exponentiell ansteigen, was es für preissensible Agenturen weniger attraktiv macht.

Die Entscheidung ist somit weniger eine Frage der Funktionen als des Geschäftsmodells: GoHighLevel ist ein operatives Werkzeug, das selbst zum Geschäftsmodell wird – ideal für Reseller. HubSpot ist ein strategisches Ökosystem, das auf datengetriebenes Wachstum ausgelegt ist – ideal für Unternehmen, die ihre eigene Marke skalieren.

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# 6. Fazit: Die richtige Preisstrategie für Ihr Business

GoHighLevel ist unbestreitbar eine der leistungsstärksten und flexibelsten All-in-One-Plattformen auf dem Markt, insbesondere für Agenturen und Dienstleister. Gleichzeitig ist es eine komplexe Software, deren Kostenstruktur eine sorgfältige Analyse erfordert. Die monatlichen Grundgebühren sind nur die Spitze des Eisbergs; die wahren Gesamtkosten werden durch nutzungsbasierte Add-ons für E-Mail, Telefonie und KI-Funktionen bestimmt. Ein unüberlegter Einstieg kann schnell zu unerwarteten Ausgaben und einer steilen Lernkurve führen.

Um den Wert von GoHighLevel zu maximieren und die Kosten zu minimieren, sollten Sie die folgenden praktischen Tipps berücksichtigen:

1. Analysieren Sie Ihren Bedarf: Schätzen Sie Ihr erwartetes Volumen an E-Mails, Anrufen und KI-Nutzung, bevor Sie sich für einen Tarif entscheiden. Dies hilft Ihnen, die variablen Kosten besser vorherzusagen.

2. Starten Sie klein: Beginnen Sie mit dem kleinsten Tarif, der Ihre aktuellen Anforderungen erfüllt. Ein Upgrade ist jederzeit möglich, sobald Ihr Unternehmen wächst und Sie mehr Funktionen oder Kapazitäten benötigen.

3. Nutzen Sie jährliche Abrechnung: Entscheiden Sie sich für eine jährliche Zahlung, um von Rabatten zu profitieren, sobald Sie von der langfristigen Nutzung überzeugt sind.

4. Überwachen Sie die Add-on-Kosten: Behalten Sie Ihre nutzungsbasierten Ausgaben monatlich genau im Auge. Dies hilft nicht nur, unerwartete Kosten zu vermeiden, sondern auch, die Preisgestaltung Ihrer eigenen Dienstleistungen anzupassen und Ihre Margen zu sichern.

Abschließendes Urteil:

GoHighLevel ist die richtige Wahl, wenn Ihr Geschäftsziel über die reine Nutzung von Tools hinausgeht.

• Für Soloselbstständige ist es eine kosteneffiziente Lösung zur Konsolidierung eines unübersichtlichen Tool-Stacks.

• Für wachsende Agenturen ist es ein Motor zur Skalierung, der die Verwaltung Dutzender Kunden ohne explodierende Kosten ermöglicht.

• Für ambitionierte Reseller ist es ein fertiges Geschäftsmodell zur Umsatzgenerierung durch den Verkauf einer eigenen, gebrandeten Software.

Letztendlich ist die Entscheidung für oder gegen GoHighLevel eine strategische Weichenstellung: Investiert man in einen extrem formbaren, aber anspruchsvollen Werkzeugkasten für operative Exzellenz oder in ein poliertes, aber kostspieliges Ökosystem für integriertes Wachstum?

Häufige Fragen

Welche GoHighLevel-Tarife gibt es und was kosten sie?

Drei Haupttarife: Starter ($97/Monat) für Soloselbstständige und kleine Betriebe, Unlimited ($297/Monat) für Agenturen mit unbegrenzten Sub-Accounts, SaaS Pro ($497/Monat) für White-Label-Weiterverkauf. Ergänzt durch nutzungsbasierte Add-ons für E-Mail, Telefonie und KI.

Was kostet GoHighLevel neben der Grundgebühr?

LC-Phone (Telefonie/SMS) pro Minute und pro Nummer, LC-Email pro 1.000 E-Mails, Content AI und Workflow AI über Credits bzw. pro Ausführung, White-Label Mobile App mit Einrichtungs- und monatlicher Gebühr. Diese variablen Kosten können die Rechnung unvorhersehbar erhöhen.

Lohnt sich GoHighLevel? ROI für verschiedene Nutzertypen?

Für Solopreneure: Einsparung durch Konsolidierung (Calendly, CRM, Funnels). Für Agenturen: Margenverbesserung durch unbegrenzte Sub-Accounts ohne Pro-Kunde-Kosten. Für Reseller (SaaS Pro): Plattform wird zum Produkt – gebrandete SaaS z. B. für 50 Kunden à 150 $ übersteigt die Tarifkosten deutlich.

Wie unterscheidet sich GoHighLevel von HubSpot?

GHL: Pauschalpreis, unbegrenzte Nutzer/Kontakte, Zielgruppe Agenturen mit White-Label. HubSpot: Kosten pro Nutzer und Kontakt, polierte UI, großes Integrations-Ökosystem, kein White-Label. GHL ist operatives Werkzeug für Reseller, HubSpot strategisches Ökosystem für datengetriebenes Wachstum.

Welche Tipps zur Preisstrategie und Kostenkontrolle?

Bedarf an E-Mails, Anrufen und KI-Nutzung vor Tarifwahl schätzen. Mit dem kleinsten passenden Tarif starten und bei Bedarf upgraden. Jährliche Abrechnung für Rabatt nutzen. Nutzungsbasierte Add-on-Kosten monatlich im Auge behalten, um Margen zu sichern.

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Zuletzt aktualisiert: 30. Jan. 2026 · Original

Siehe auch